München: Bürobedarf könnte um ein Viertel sinken
Laut einer Studie des McKinsey Global Institute (MGI) dürfte in München der Bedarf an Büroflächen im Jahr 2030 etwa 16% niedriger sein als vor der Pandemie 2019. Die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen könnte um 4 % zurückgehen. In einem negativen Szenario würde der Rückgang bei den Büroflächen sogar mehr als ein Viertel (27 %) betragen, bei den Einzelhandelsflächen 11 %. Ursache der Entwicklung ist die Zunahme des Homeoffice und der daraus resultierende Rückgang der Einzelhandelsumsätze rund um die Bürostandorte. Die bayrische Landeshauptstadt war die einzige deutsche Metropole in der Studie, für die neun globale Wirtschaftszentren in den USA, Asien und Europa analysiert wurden. In diesem Kontext sind die Auswirkungen der veränderten Arbeitswelten für München relativ gering, New York und San Francisco sind wegen der stark bürolastigen Innenstädte wesentlich stärker getroffen. Mit 3,5 Bürotagen pro Woche liegen die Münchner genau im weltweiten Durchschnitt.
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