Wohnstudie ermittelt Standorte mit hohem Geburtenrückgang

Der Geburtenrückgang wird stärker als bislang erwartet auf die regionalen Wohnungsmärkte einwirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von PREA zum regionalen Wohnungsbedarf und Leerstandsrisiko der Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten. Berücksichtigt wurden u.a. die Anzahl der Geburten, die Sterberate und die wirtschaftlichen Entwicklung. Meiden sollten Investoren demnach Städte wie Neuss, Trier und Moers, wo die größten Bevölkerungs- und Bedarfsrückgänge bei Wohnungen erwartet werden. Zu den Gewinnern zählen Regensburg, Leipzig und Potsdam. Generell dürften die urbanen Zentren und Metropolregionen weiter wachsen, während für die eher ländlich geprägten Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen massive Einwohnerverluste erwartet werden.

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