Frankfurt: Commerzbank baut massiv Stellen ab

Die Commerzbank hat angekündigt, bis 2028 fast 4.000 Stellen abzubauen. Alleine 3.300 der betroffenen Vollzeitstellen entfallen auf "Zentral- und Stabsfunktionen sowie Operations in Deutschland", die vor allem in der Zentrale in Frankfurt liegen dürften. Wie die Commerzbank auf TD-Anfrage erklärte, beschäftige man in der Mainmetropole rd. 8.760 Mitarbeitende. Hintergrund der Sparpläne ist Medienberichten zufolge der Versuch, eine geplante Übernahme durch die italienische Unicredit abzuwehren. Noch ist unklar, welche Auswirkungen dies auf den Bürobedarf der Commerzbank in der Mainmetropole haben wird. Der Hauptsitz der Bank befindet sich aktuell im "Commerzbank Tower" an der Kaiserstraße 16. Der Konzern hatte im Rahmen eines Sale-Lease-back-Deals 2016 rd. 62.000 m² Bürofläche auf 15 Jahre zurückgemietet und dort Personal von anderen Standorten zusammengezogen. Kürzlich wurde bekannt, dass die Commerzbank mit der Landesbank Hessen-Thüringen über eine Anmietung des kompletten 67.000 m² bietenden Hochhausprojektes "Central Business Tower" verhandelt.

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